Klimawandel / Klimaschutz - ... und alles was zu dieser Überschrift passt.
Experten schlagen Alarm: Meer steigt jetzt gefährlich an
Blaulicht: Experten schlagen Alarm:
Nach neuesten Erkenntnissen soll der Meeresspiegel nun noch in diesem Jahrhundert einen Meter ansteigen.
Hier ein Videobericht der Tagesschau mit sehr beeindruckenden Bildern abschmelzenden Eises.
Temperatur in Europa steigt schneller als anderwo
Blaulicht: Die Temperatur steigt in Europa schneller als im weltweiten Durchschnitt. Die Alpengletscher schmelzen rasch, und viele Mittelmeerregionen haben jetzt schon 20 Prozent weniger Regen als vor einem Jahrhundert.
Zugleich hat die Zahl der Flutkatastrophen drastisch zugenommen. Das sind nur einige der alarmierenden Aussagen des Klimareports, den die Europäischen Umweltagentur (EEA) in Kopenhagen veröffentlicht hat.
Quelle: n-tv.de
Alle Kernaussagen aus dem Bericht
Satellitengestützte Klimaüberwachung
Blaulicht: CM-SAF (Satellite Application Facility on Climate Monitoring) trägt zum Erfolg der EUMETSAT Konferenz bei.
In diesem Jahr wurde die EUMETSAT-Konferenz, die Mitte September statt fand, durch eine Ausstellung des Netzwerkes der EUMETSAT Satellite Application Facilities (SAF) ergänzt. Der Stand des SAF für Klimamonitoring (CM-SAF) zog großes Interesse auf sich.
In der größten Fachsitzung diskutierten zahlreiche Teilnehmer zwei Tage lang intensiv über die Nutzung operationeller Satelliten für die Klimaforschung. Die Organisatoren vom UK-Met-Office und vom DWD gestalteten aus den eingereichten Beiträgen eine vielseitige und interessante Sitzung mit über 50 Beiträgen (Vorträgen und Postern).
Die Daten des CM-SAF können kostenfrei abgerufen werden.
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des DWD (dwd.de)
Krieg durch Wassermangel in Asien?
Blaulicht: Ein heißer und viel zu trockener Sommer geht in Zentralasien zu Ende. Die Wasserspeicher sind leer, die Felder ausgedörrt. Stromausfälle sind vielerorts an der Tagesordnung. Im Süden der einstigen Sowjetunion mehren sich Anzeichen sozialer Unruhe und Instabilität. Denn nicht nur die Wasserversorgung gerät in Gefahr, sondern auch die Energielieferungen für die Bevölkerung im kommenden Winter.
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Quelle: n-tv.de
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Gletscher in Neuseeland so klein wie nie zuvor
Blaulicht: Die Gletscher in Neuseeland sind im vergangenen Jahr um 2,2 Milliarden Tonnen Eis geschmolzen. Sie schrumpften so stark, dass ihre Gesamtlänge heute kleiner ist als je zuvor seit Beginn der Messungen vor 32 Jahren
Quelle: n-tv.de
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Klimaschutz: kleine Leute sollen sich Neuwagen leisten können
Blaulicht: Die Politik hat erkannt, dass es meistens die Leute mit dem kleinen Geldbeutel sind, die alte Autos fahren.
Da alte Autos die Umwelt meistens mehr belasten als Neuwagen, ist nun ein Finanzierungsmodell über die Kreditbank für Wiederaufbau im Gespräch.
Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen sollen einen staatlich geförderten Kredit mit niedrigzins erhalten wenn sie nachweislich ihren Altwagen gegen einen Neuwagen tauschen.
Niederlande vom Wasser bedroht
Blaulicht: Als Folge der Erderwärmung drohen weite Küstengebiete und Flussniederungen der Niederlande in den nächsten Jahrzehnten im Wasser zu versinken.
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Danach müssen sich die Niederlande auf ein Ansteigen des Meeresspiegels zwischen 65 und 130 Zentimetern bis zum Jahr 2100 einrichten und sogar von zwei bis vier Meter bis 2200.
Quelle: n-tv.de
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Gigantischer Eis-Brocken schwimmt frei im Ozean
Blaulicht:
Medien berichten, dass sich in Kanada eine etwa 50km² große Eisfläche vom ewigen Eis abgelöst haben soll.
In diesem Sommer seien bereits 200 km² ewiges Eis verloren gegangen, das ist gut ein Viertel der Gesamtfläche.
Hurrikans - nicht mehr aber stärker
Blaulicht: Hurrikans haben in den vergangenen Jahren nach Beobachtungen von Experten nicht zugenommen. Aber sie sind immer stärker geworden.
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Wenn man aber aufschlüsselt nach schwachen und starken Hurrikans - dann ist im Laufe der Jahre ein dramatischer Anstieg bei den Hurrikans der höchsten Kategorien vier und fünf zu beobachten.
Als Grund für die Zunahme der Hurrikanstärke sehen die Wissenschaftler vor allem die Erwärmung des Atlantiks um 0,5 bis ein Grad im Laufe der vergangenen Jahre an.
Quelle: n-tv.de
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Videobeitrag zu diesem Thema
Nordpol-Eis schmilzt viel schneller als bisher angenommen
Blaulicht: Das Meereis rund um den Nordpol schmilzt in diesem Jahr deutlich stärker als bislang von Wissenschaftlern angenommen. Seit zwei Wochen hat es einen so starken Rückgang gegeben, dass bereits jetzt der Vorjahres-Vergleichswert fast erreicht ist. Das sagte der Klimaforscher Professor Lars Kaleschke von der Universität Hamburg. Die Talsohle folge aber noch. Im September 2007 war die geringste Eisbedeckung seit Beginn der Satellitenaufzeichnung vor 36 Jahren gemessen worden.
Quelle: n-tv.de
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EU-Umfrage zum Klimaschutz
Blaulicht: Die Eu befragt Bürger zum Thema Klimaschutz.
Jeder kann seine Meinung sagen, allerdings auf englisch.
Hier der link:
http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/...climatepost2012
Klimawandel gab es schon einmal
Blaulicht: Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals einen extrem schnellen Klimawandel in Westeuropa vor 12.700 Jahren nachgewiesen. Innerhalb von nur ein bis drei Jahren seien die Temperaturen um drei bis fünf Grad gesunken, wie ein Sprecher des Helmholtz-Zentrums Potsdam - Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ) sagte. Der Klimawechsel steht demnach im Zusammenhang mit einem plötzlichen Umschwung von Windsystemen.
Quelle: n-tv.de
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Unwetter immer häufiger - mehr heftiger Regen
Blaulicht: Heftige Regenschauer könnte es im Zuge der globalen Klimaerwärmung viel öfter geben als bislang erwartet. Zu dieser Ansicht kommen niederländische Meteorologen nach der Analyse von Daten aus einem ganzen Jahrhundert und Berechnungen für die Zukunft. Mit örtlichen Wolkenbrüchen sei demnach doppelt so häufig zu rechnen wie nach bisherigen Prognosen, meinen Geert Lenderink und Erik van Meijgaard vom Königlichen Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) in De Bilt bei Utrecht.
Bislang werde davon ausgegangen, dass extreme Niederschläge durch die Klimaerwärmung um sieben Prozent pro Grad Celsius zunähmen, schreiben die Wissenschaftler im britischen Fachblatt "Nature Geoscience". Diese Einschätzung fanden sie in Bezug auf die tägliche Niederschlagmenge auch bestätigt. Auf Stundenbasis betrachtet nähmen die starken Regenschauer jedoch doppelt so schnell zu - sofern die Tagesdurchschnittstemperatur über zwölf Grad liege.
Quelle: n-tv.de
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starker Anstieg der Nordsee befürchtet
Blaulicht: Nordsee könnte stark ansteigen
Kaltes Tiefenwasser fehlt
Bremer Wissenschaftler wollen in den nächsten Wochen im Nordatlantik den Rückgang des kalten Tiefenwassers ergründen. Innerhalb von zehn Jahren sei die Produktion dort um rund zwei Drittel zurückgegangen, sagte die Bremer Umweltphysikerin Monika Rhein in Bremerhaven. Sollte dieses Phänomen mit einer Veränderung des Golfstroms zusammenhängen, könnte dies in der Nordsee zu einem überproportionalen Meeresspiegelanstieg führen.
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Mögliche Ursache Gletscherschmelze
Warum seit zehn Jahren die Menge des entstehenden Tiefenwassers drastisch abgenommen hat, ist nach Angaben der Expeditionsleiterin Rhein noch ungeklärt. Mögliche Ursache könne sein, dass die Gletscher Grönlands schneller und stärker abschmelzen und damit verstärkt Süßwasser in den Nordatlantik einströmt. Wenn das Phänomen zu einer Abschwächung des Golfstromes führe, "kann dies zu einem überproportionalen Anstieg des Meeresspiegels vor unserer Küste führen, weil das Wasser nicht schnell genug abfließt", sagte Rhein. Eine Verlangsamung der Umwälzbewegung könne zudem den Klimawandel beschleunigen, weil weniger Kohlendioxid im Meer gebunden werde.
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Quelle: n-tv.de
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Klimafolgen: Bremen erhöht Deiche
Blaulicht: Radioberichten zu Folge hat das Land Bremen Angst vor möglichen Hochwasserfolgen aufgrund des Klimawandels.
In den nächsten Bis 2012 sollen demnach diverse Deiche um 0,5 bis 1 Meter erhöht werden und zusätzlich auch in andere Möglichkeiten des Hochwasserschutz investiert werden, so berichten verschienede Sender.
Korallensterben deutlich verschlimmert
Blaulicht: Lage verschärft sich deutlich
Korallenarten stark bedroht
Rund ein Drittel aller Riff bildenden Korallenarten sind derzeit in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Damit habe sich die bedrohliche Lage der Korallen in den vergangen zehn Jahren deutlich verschärft,
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Die Hauptursache für diese Entwicklung sehen die Wissenschaftler in den von Menschen produzierten Treibhausgasen - diese lassen die Wassertemperaturen ansteigen und die Meere versauern. Lokal würden die Korallen zudem durch Wasserverschmutzung, Überfischung und die starke wirtschaftliche Nutzung der Küstenregionen bedroht.
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"Die Ergebnisse sind sehr bestürzend", sagte Carpenter. "Wenn Korallen sterben, tun es auch Pflanzen und Tiere, die in Korallenriffen Nahrung und Schutz finden." Dies könne zum Kollaps dieser Ökosysteme führen.
Dramatisch verschlechtert habe sich die Lage nach dem großen Korallensterben 1998, heißt es in der Studie. Damals kam es in weiten Teilen der Ozeane infolge einer langanhaltenden Erhöhung der Wassertemperaturen zu einer sogenannten Korallenbleiche  dem Ausbleichen und anschließendem Absterben der Steinkorallenstöcke. Besonders betroffen waren damals der Indische Ozean und der westliche Pazifik.
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Ob die Korallen in diesem Jahrhundert ganz aussterben, hänge vom Ausmaß des Klimawandels und anderer Umweltbeeinträchtigungen sowie der Anpassungsfähigkeit der Tiere ab, schreiben die Wissenschaftler. Wenn Korallenbleichen immer häufiger aufträten, seien viele Arten vermutlich nicht in der Lage, sich rechtzeitig zu erholen und die Bestände würden unumkehrbar zurückgehen.
Quelle: n-tv.de
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Emissionshandel im Luftverkehr
Blaulicht: Die EU hat gestern beschlossen, dass alle Flugzeuge die in der EU starten und Landen ab 2012 Luftverschmutzungsrechte kaufen müssen. Mit den Rechten kann gehandelt werden.
Hier ein Videobericht der Tagesschau
Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird
Blaulicht: Die Tagesschau führte ein Interview mit dem Autor des Buches Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird.
Der Klimawandel als Ursache für Kriege und Konflikte? Genau das passiert schon, ... keine Lösung des Klimaproblems, solange sich unser Lebensstil nicht gundlegend ändert.
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Harald Welzer: Weil es gegenwärtig schon Entwicklungen gibt, wo man den Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Gewaltkonflikten deutlich sehen kann. Insofern würde ich unter dem Begriff des Klimakrieges tatsächlich solche Konflikte fassen, wo es aufgrund von Bodenerosion, Naturkatastrophen oder ähnlichen Ereignissen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt. Prototypisch ist das zu sehen in Darfur im Westen des Sudans. Dort gibt es Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen, in dem Fall nomadische Viehzüchter auf der einen und Landbauern auf der anderen Seite. Und wenn das Land durch die Klimaveränderung weniger wird, ist für beide Gruppen nicht mehr genug da.
tagesschau.de: Was unterscheidet denn Klimakriege von normalen Kriegen?
Welzer: Wir haben im Kalten Krieg und in den Konflikten danach eigentlich immer eher die ideologische Komponente gesehen, die sich dann natürlich auch in vielfältigen Machtinteressen äußert. Aber man hat viel zu wenig darauf geachtet, dass häufig bei Konflikten auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen: zum Beispiel die Ressourcenknappheit.
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So werden zum Beispiel durch das Schmelzen des arktischen Eises neue Rohstoffvorkommen zugänglich. Die Hoheitsrechte für solche bisher nicht zugänglichen Rohstofflager sind aber überhaupt nicht geklärt. Und deshalb wird man auf jeden Fall darüber streiten.
Quelle: tagesschau.de
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Klimawandel: Pflanzen wandern nach oben
Blaulicht: Flucht vor Klimawandel
Pflanzen wandern nach oben
Der Klimawandel treibt die Pflanzen der westeuropäischen Wälder in immer höher gelegene Gebiete. Um den steigenden Temperaturen zu entkommen, sind die Pflanzen pro Jahrzehnt bereits um durchschnittlich 29 Meter nach oben geklettert, berichtet ein französisch-chilenisches Forscherteam im US-Fachjournal "Science". Die deutlichsten Höhenverschiebungen seien bei schnell wachsenden Pflanzenarten festzustellen sowie bei solchen, die ausschließlich im Gebirge vorkommen.
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Insgesamt habe sich bei mehr als zwei Dritteln aller untersuchten Arten der optimale Wachstumsort gegen Ende des 20. und am Anfang des 21. Jahrhunderts nach oben verschoben.
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Auch die Annahme, dass sich bei Gewächsen mit einem kurzen Generationswechsel stärkere Veränderungen feststellen lassen, bestätigten die Wissenschaftler
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Für die beobachteten Veränderungen seien mit großer Wahrscheinlichkeit die steigenden Temperaturen infolge des Klimawandels verantwortlich, ...
Quelle: n-tv
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Klimaschutz: Ausweispflicht für Hausbesitzer
Blaulicht: ...
Der Energieausweis, der Auskunft über die Energieeffizienz des Hauses gibt. Damit sollen potentielle Mieter und Käufer zukünftig auf einen Blick erkennen, welche Energie ein Haus verbraucht und welche Kosten damit auf sie zukommen. ...
"Der Energiepass hilft Immobilienbesitzern einzuschätzen, auf welchem Stand ihr Gebäude ist."
Dabei können sie zwischen zwei Arten von Energieausweis wählen: dem Bedarfsorientierten und dem Verbrauchsorientierten. Letzterer beruht allein auf den Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre. Beim bedarfsorientierten Pass werden alle Informationen über den Zustand des Gebäudes bei einer Vor-Ort-Begehung ermittelt. "Dabei wird die Qualität der Fenster, des Daches und der Heizungsanlage beurteilt", erklärt Lale Salur. Daraus wird ein Energiebedarfskennwert errechnet. Das ist natürlich aussagekräftiger als die reine Verbrauchsanalyse. "Bei der Bedarfsberechnung werden auch die Schwachstellen offengelegt, das eignet sich vor allem für Hausbesitzer, die über eine Sanierung nachdenken.
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Ausstellen dürfen den Energiepass nur qualifizierte Experten wie Handwerksmeister oder Energieberater. Die Kosten hängen von der Größe des Hauses ab. Bei einem kleinen Mehrfamilienhaus dürften sie zwischen 150 Euro für den verbrauchsorientierten und rund 300 Euro für den bedarfsorientierten Ausweis liegen.
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Wer den Energieausweis nicht vorlegt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die bis zu 15.000 Euro kosten kann.
Quelle: n-tv
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Klimawandel lässt Schwalben in Afrika sterben
Blaulicht: In Südafrika haben die Warnungen vor den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels eine neue Dringlichkeit bekommen. Während Tierschützer hilflos das Massensterben zehntausender Schwalben unmittelbar vor ihrem Rückflug nach Europa beobachteten, warnte nur wenige Kilometer entfernt Südafrikas Umweltminister Martinus van Schalkwyk vor weiteren Konsequenzen. Auf einem internationalen Naturpark-Kongress malte er diese Woche ein düsteres Szenario vor allem für die Naturparadiese des Kap-Staates.
Der Krüger-Nationalpark mit seiner einmaligen Flora und Fauna sei als Folge des Klimawandels besonders gefährdet, da heftigere Regenzeiten im Wechsel mit längeren Dürreperioden drohen. Ein derart verändertes Klima-Szenario war den Schwalben in der an den Krüger- Park grenzenden Limpopo-Provinz zum Verhängnis geworden. Ein plötzlicher Temperatursturz durch eine Kaltfront mit ergiebigen Regenfällen hatte die europäischen Frühlingsboten an Auszehrung sterben lassen.
Quelle: n-tv.de
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Wettersatellit Jason2 gestartet
Blaulicht: Der Wettersatellit "Jason 2" ist ins All gestartet. Er hob um 9.46 Uhr MESZ an Bord einer Trägerrakete Delta II auf dem kalifornischen Luftwaffenstützpunkt Vandenberg ab, wie die europäische Organisation für Wettersatelliten in Darmstadt, Eumetsat, berichtete. Der Satellit soll von einer Position in 1336 Kilometern Höhe über der Erde die Ozeane und andere Gewässer beobachten und dabei beispielsweise deren Wellenhöhe messen. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon weitere Aufschlüsse über Klimaveränderungen.
Quelle: n-tv.de
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In Zukunft mehr Extrem-Wetter in den USA
Blaulicht: Extrem-Wetter ohne Ende
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Ein neuer Regierungsbericht warnte unterdessen vor weiterem extremem Wetter. Katastrophen, die früher alle 500 Jahre zu erwarten gewesen seien, könnten künftig alle zehn bis 15 Jahre auftreten, heißt es in dem Bericht, der jetzt dem amerikanischen Parlament zugeleitet wurde. In Burlington (Iowa) war das Hochwasser der letzten Tage bereits die zweite Rekordflut innerhalb von 15 Jahren.
Quelle: n-tv.de
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Solarpflicht in Marburg
Blaulicht: Marburg plant Solar-Pflicht
Umweltschutz soll in der Uni-Stadt Marburg in Mittelhessen zur Bürgerpflicht werden. Das Stadtparlament will dort am Freitag eine Solarsatzung verabschieden, die Bauherren die Nutzung von Sonnenenergie vorschreibt.
Vollständiger Artikel bei n-tv.de
Neue Energiegesetze sollen Klimaschutz voranbringen
Blaulicht:
Der Bundestag will heute ein ganzes Bündel von Energie-Gesetzen verabschieden, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen sollen.
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Die Gesetze sind Teil des Klimapakets, das die Bundesregierung Ende vergangenen Jahres auf den Weg gebracht hatte. Deutschland will bis 2020 seinen Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid (CO2) um 40 Prozent reduzieren. Jährlich müssten die CO2-Emissionen dazu um rund 270 Millionen Tonnen sinken.
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland bemängelte, es enthalte bei den verschiedenen Fördersystemen für erneuerbare Energien "gravierende Mängel" und müsse deshalb nachgebessert werden.
...die IG BCE warnten vor Wettbewerbsnachteilen und Arbeitsplatzverlusten in energieintensiven Unternehmen.
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Dagegen fordern die Verbraucherverbände zur Unterstützung des Klimaschutzes und damit verbundener Investitionen ein Förderprogramm im Umfang von jährlich 20 Milliarden Euro.
Quelle: tagesschau.de
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Videobeitrag der Tagesschau
KFZ-Steuer doch nicht nach CO2-Ausstoß berechnen?
Blaulicht: Wegen des Streits um die künftige Kfz-Steuer muss die Bundesregierung ihr gesamtes Energie- und Klimapaket verschieben. Das Kabinett werde das Paket nicht wie geplant am kommenden Dienstag, sondern erst am 18. Juni verabschieden, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm.
Die Kfz-Steuer soll ab 2009 nicht mehr nach Hubraum, sondern nach CO2-Ausstoß berechnet werden. Damit soll der Kauf sparsamer Neuwagen gefördert werden. Schon seit Monaten streiten Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium darüber, welche Autofahrer künftig mehr und welche weniger belastet werden sollen. Besonders die Belastung von Besitzern älterer Autos ist umstritten.
Quelle: n-tv.de
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Weniger Alpenschnee durch Klimawandel
Blaulicht: Eine neue Studie zum Schneefall in den Alpen verstärkt Befürchtungen, dass der dortige Wintertourismus wegen des Klimawandels vor schweren Zeiten steht. Ende der 80er Jahre seien die Schneemengen "dramatisch, stufenartig" zurückgegangen, berichtete das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" unter Berufung auf eine Schweizer Untersuchung. Seitdem sei der Umfang früherer Schneefälle nicht mehr erreicht worden. In den vergangenen 20 Jahren habe die durchschnittliche Zahl der Schneetage niedriger gelegen als jemals seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als hundert Jahren. In manchen Jahren sei zuletzt bis zu 60 Prozent weniger Schnee als normalerweise noch Anfang der 80er Jahre gefallen.
Quelle: n-tv
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Meisen passen sich dem Klimawandel an
Blaulicht: Kohlmeisen in England brüten wegen des Klimawandels heute zwei Wochen früher als noch vor knapp 50 Jahren. Über dieses Ergebnis jahrzehntelanger Beobachtungen berichten britische Wissenschaftler im US-Fachjournal "Science". Das vorgezogene Brüten erlaube es den Meisen, den größten Nutzen aus einem saisonalen Nahrungsmittel zu ziehen: Die große Masse der Raupen erscheine wegen der wärmeren Frühlingstemperaturen heute ebenfalls zwei Wochen früher im Jahr auf der Bildfläche, berichten die Forscher um Professor Ben Sheldon von der Universität Oxford.
Die Wissenschaftler hatten vor 60 Jahren begonnen, Kohlmeisen (Parus major) im Waldgebiet Wytham Woods bei Oxford zu beobachten. Dabei wurden rund 10.000 Berichte zum Brutverhalten der Vögel gesammelt. Für die jetzt veröffentlichte Untersuchung zur Veränderung des Verhaltens in Reaktion auf den Klimawandel wurden Daten aus den zurückliegenden 47 Jahren ausgewertet. Kohlmeisenweibchen legen demnach ihre Eier heute im Durchschnitt zwei Wochen früher.
Quelle: n-tv
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Meine Meinung:
Diese Forschung hätte man sich wohl sparen können, denn das Ergebnis ist scheinbar nur als Anpassung an das Klima formuliert.
Tatsächlich heisst es in dem Bericht, dass die Meise sich jedes Jahr an das Wetter anpasse.
Wenn man sowas weiß, braucht man nicht Forscher zu sein, um zu wissen, dass die Meise dann dauerhaft betrachtet früher brütet als vor 50 Jahren, wenn zu gleich feststeht, dass es heute früher Frühling wird als vor 50 Jahren.
Klimaerwärmung macht 10 Jahre Pause
Thunderstorm: Hallo zusammen,
deutsche Wissenschaftler haben in einer neuen Studie herausgefunden, dass sich die Klimaerwärmung in den nächsten 10 Jahren vorübergehend abschwächen wird. Für Deutschland würde das bedeuten, dass die Sommer nicht mehr so warm wie bisher und die Winter kälter werden.
Wie der renommierte Klimaforscher Mojib Latif erklärte, handelt es sich dabei um eine natürliche Klimschwankung, die schon in der Vergangenheit auftrat. Sie entsteht immer wieder periodisch in einer Zeit wo sich der Golfstrom abschwächt.
Hier der Link zum Artikel:
http://nachrichten.t-online.de/c/14/95/03/84/14950384.html
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Gruss
Thunderstorm
Russlands Wirtschaftspolitik vs. Klimaschutz
Blaulicht: Russland will nach dem Auslaufen des Kyoto-Klimaschutzprotokolls keine Obergrenzen für seinen Ausstoß von Treibhausgasen akzeptieren. "Energie darf unser Wohlbefinden nicht begrenzen", sagte der zuständige Regierungsvertreter Wsewolod Gawrilow in Moskau.
"Unsere im Entstehen begriffene Mittelklasse verlangt viel Energie und es ist unsere Aufgabe, eine ausreichende Versorgung sicherzustellen", so Gawrilow.
Quelle: n-tv.de
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Arktis wird immer feuchter
Blaulicht: Die Arktis wird immer feuchter. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hat die Menge an Niederschlägen dort deutlich zugenommen. Verantwortlich dafür sei zumindest zum Teil der Mensch, berichten kanadische Wissenschaftler im Journal "Science". Für die Zukunft rechnen die Forscher mit einer weiteren Zunahme der Niederschlagsmenge  mit erheblichen Folgen für das Weltklima.
Francis Zwiers und seine Mitarbeiter von der Climate Research Division im kanadischen Toronto hatten zunächst Daten zu der durchschnittlichen Niederschlagsmenge in der Arktis und den nördlichen Subpolarregionen in den Jahren zwischen 1950 und 1999 ermittelt. Diese verglichen sie dann mit verschiedenen Klimamodellen und unter anderem auch mit Angaben zur Menge der Treibhausgase in der Atmosphäre. Auf diese Weise konnten sie ungewöhnlich hohe Niederschläge mit den von Menschen erhöhten Treibhausgaskonzentrationen in Verbindung bringen.
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Quelle: n-tv.de
DWD simuliert Klimawandel in Berlin
Blaulicht: Kooperation Senatsverwaltung Berlin mit Deutschem Wetterdienst
Untersuchung der Wärmebelastung Berlins durch Klimawandel
Berlin/Offenbach, 25. April 2008 - Der Hitzesommer 2003 war mit mehreren Tausend Toten eine der größten Umweltkatastrophen in Deutschland. Auch die Berliner Bevölkerung hatte unter der außergewöhnlichen Wärmebelastung zu leiden. Alle Szenarien der Klimaforscher gehen davon aus, dass extreme Hitzeperioden mit großer Wärmebelastung für die Menschen künftig öfter auftreten und die Zahl der Hitzetage vor allem in Städten zunehmen wird. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin und der Deutsche Wetterdienst (DWD) haben deshalb Mitte April 2008 beschlossen, gemeinsam den bestehenden Umweltatlas von Berlin zu aktualisieren und die künftige Klimaentwicklung einzuarbeiten. Ziel dieser stadtklimatologischen Kooperation ist, die räumliche Struktur und die Häufigkeiten künftiger Wärmebelastungen im Stadtgebiet von Berlin zu bestimmen und für alle Bürger nachvollziehbar zu beschreiben. Die Stadtplaner sind mit diesen Daten dann in der Lage, zum Beispiel durch städtebauliche Vorgaben frühzeitig und angemessen gefährliche Wärmebelastungen zu verringern.
Städte sind Wärmeinseln mit höheren Temperaturen als Umland
Seit mehr als 100 Jahren ist bekannt, dass Städte durch ihre Baustrukturen und die weitgehende Bodenversiegelung höhere Lufttemperaturen aufweisen als das Umland. Dieser sogenannte Wärmeinseleffekt ist laut DWD einer der deutlichsten durch den Menschen verursachten Einflüsse auf das lokale Klima. Die Baukörper verringern die Windgeschwindigkeit in der Stadt und behindern oft den Austausch der verunreinigten Stadtluft mit geringer belasteter Luft aus der Umgebung. Hinzu kommt bei windschwachen Schönwetterlagen, dass die - im Vergleich zum Umland - geringere Vegetation in Form von Grüngürteln, Gärten und Parkanlagen nur in bestimmten Stadtgebieten für Abkühlung durch Verdunstung sorgt. Dadurch können andauernde Hitzeperioden gerade in Städten zu einer hohen und für die Gesundheit gefährlichen Wärmebelastung führen.
DWD simuliert künftigen Klimawandel in Berlin
Wie sich das Klima im Stadtgebiet von Berlin verändern wird, hängt wesentlich ab von der Siedlungsdichte, der Flächennutzung und der Gestalt der umgebenden Landschaft. Die Klimatologen des DWD stellen diese kleinräumigen, von lokalen Gegebenheiten geprägten Auswirkungen des Klimawandels mit Hilfe eigener Modelle dar.
Der DWD setzt sein Klima-Michel-Modell (KMM) ein, um die räumlich unterschiedlichen Auswirkungen von Flächennutzungen und Flächennutzungsänderungen auf das thermische Milieu flächendeckend zu bestimmen. Mit diesem Instrument kann auch die zukünftig zunehmende thermische Belastung in ganz Berlin kleinräumig kartiert werden. Die Wärmebelastung des Menschen wird im Klima-Michel-Modell durch die sogenannte gefühlte Temperatur beschrieben, die nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die physiologisch wichtigen Parameter Luftfeuchtigkeit, Sonnen- und Wärmestrahlung sowie den Wind berücksichtigt. Sowohl bei der Berechnung der konkreten Auswirkungen der zukünftigen Wärmebelastung in Berlin als auch bei der Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen stützt sich der DWD auf die Ergebnisse der vier wichtigsten für Deutschland verfügbaren regionalen Klimamodelle.
Quelle: DWD, Pressestelle
Atomstrom kein Umweltschutz
Blaulicht: Die Meinung, Atomstrom schneide in der Klimabilanz gut ab, ist nach Darstellung des Darmstädter Öko-Instituts falsch. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, stellt das Institut in einer Studie fest, dass Atomkraftwerke mehr Kohlendioxid-Emissionen verursachen als erneuerbare Energien und ähnlich viel wie Erdgas-Blockheizkraftwerke. Die Atomkraft sei zudem mit hohen Risiken behaftet, und auch die Vorräte des Brennstoffs Uran seien nicht unbegrenzt. Die Umweltforscher kämen deshalb zu dem Schluss: Atomenergie könne keinen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
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Quelle: n-tv.de
Klimapressekonferez des DWD
Blaulicht:
Zitat von Pressemitteilung des DWD
Berlin, 15. April 2008 - „Die Frage nach dem Ja oder Nein des Klimawandels hat sich erledigt. Die Veränderung des Klimas ist Teil unseres Alltags. Jetzt kommt es darauf an, alle Kräfte und Erkenntnisse zu bündeln, um die Folgen des Klimawandels in den Griff zu bekommen.“ Das erklärte Wolfgang Kusch, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), bei der jährlichen Klima-Pressekonferenz des nationalen Wetterdienstes in Berlin. Das Klimasystem kenne keine nationalen Grenzen. Kusch: „Mein Eindruck ist, dass endlich auch bei Entscheidungen über die Anpassung an die Klimaveränderung globales Denken und Handeln voran kommt. Internationale Kooperationen sind unsere einzige Chance, wirkungsvolle Anpassungsstrategien umzusetzen.“
Die Folgen des Klimawandels können die nationalen Wetterdienste bereits beobachten und messen. So ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts die globale Jahresmitteltemperatur um gut 0,7 Grad gestiegen. In Deutschland waren es sogar 0,9 Grad. Dieser Anstieg erfolgte nicht gleichmäßig, sondern hat sich in den vergangenen 50 Jahren beschleunigt. Das Jahr 2007 gehört mit einer weltweiten Mitteltemperatur von 14,4 Grad Celsius (°C) zu den zehn wärmsten seit 1860. In Deutschland war es mit 9,9°C das zweitwärmste Jahr seit Beginn der deutschen Messreihen 1901. Nach Berechnungen des DWD hat allein das Jahr 2007 für Deutschland den Trend des Anstiegs der Jahresmitteltemperatur seit 1901 von 0,86 auf 0,93 Grad erhöht.
Vollständige Pressemitteilung als PDF
Bush - Grundsatzrede zum Klima
Blaulicht: US-Präsident George W. Bush will bis zum Jahr 2025 das Wachstum des CO2-Ausstoßes in den USA stoppen. Er warnte aber in einer klimapolitischen Grundsatzrede in Washington vor gesetzlich festgelegten Obergrenzen und "falschen Wegen" beim Kampf gegen die globale Erwärmung. Die einzige Möglichkeit, die Umwelt zu schützen und Wirtschaftswachstum zu ermöglichen, seien neue Technologien, betonte Bush.
Um die Kohlendioxid (CO2)-Ziele 2025 zu erreichen, müsse in den USA vor allem der Ausstoß von Treibhausgasen im Energiebereich schneller als geplant gesenkt werden, sagte Bush. Wichtig sei es, auch verstärkt auf Atomkraftwerke zu setzen. In zehn bis 15 Jahren soll der Höhepunkt des CO2-Ausstoßes in den USA erreicht werden und danach sinken. Die USA setzten sich neue, ehrgeizige umweltpolitische Ziele. Solche Ziele müssen laut Bush aber "realistisch" sein und dürfen nicht die Wirtschaft und Arbeitsplätze in den USA gefährden.
Genau das droht nach seinen Worten, wenn Richter oder Gesetzgeber in den USA bindende Vorgaben zum CO2-Ausstoß für die US-Industrie durchsetzen wollten. Internationale Vereinbarungen seien nur sinnvoll, wenn alle Länder ihnen folgten. Solange Schwellenländer wie China und Indien mit ihrem großen Wirtschaftswachstum und steigenden CO2-Ausstoß sich nicht einreihten in globale Umweltabkommen, drohten solche Verträge den Wirtschaftsstandort USA stark zu benachteiligen.
Die Rede Bushs kam am selben Tag, an dem Hydrologen auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union neue alarmierende Studien über den Anstieg des Meeresspiegels vorlegten. Demnach steigen die Wasserstände weltweit deutlich schneller als erwartet und gefährden damit Millionen Menschen vor allem in den Entwicklungsländern. Die Experten führen den dramatischen Anstieg vor allem auf die rascher schmelzenden Gletscher zurück. Treffen ihre Berechnungen zu, dann sind im Jahr 2100 beispielsweise rund 90 Prozent des dicht besiedelten Landes Bangladesch überflutet.
Quele: n-tv.de
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Meine persönliche Meinung dazu:
Zwischen den Zeilen scheint es Bush deutlich wichtiger zu sein, dass die Wirtschaft wächst. Dabei verkennt er, dass bei gleichbleibender Politik es in einigen hundert Jahren keine Wirtschaft mehr gibt, wo sie heute ausgebaut wird (weil es entweder kein Wasser gibt oder dort Wasser ist wo heute Festland ist).
Er will das Wachtum des CO2-Ausstoßes bis 2025 stoppen - das bedeutet nichts anderes, als dass es ab heute bis 2025 täglich größere Mengen an CO2 gibt als jeweils einen Tag zuvor. Erst 2025 soll es dann gleichbleibend viel sein.
Von weniger CO2 ist gar nicht erst die Rede.
Biosprit eine Gefahr für die Umwelt
Blaulicht: Die EU steht vor dem Dilemma, dass der Kampf gegen den Klimawandel nicht zu neuen Umwelt- und Sozialproblemen führen darf. "Alle Mitgliedsstaaten wollen soziale Kriterien einführen", sagte der slowenische Umweltminister und Ratspräsident Janez Podobnik. Im Regelungsentwurf der EU-Kommission ist zum Beispiel schon vorgesehen, dass für den Anbau von Biosprit-Rohstoffen kein Wald gerodet und kein Moor trocken gelegt werden darf. Doch sollten die strengen Kriterien nach Gabriels Meinung auch für Futtermittelanbauflächen gelten, sonst würden Energiepflanzen auf Futterpflanzenäckern angebaut und für diese wiederum mehr Regenwald zerstört. Als größter Importeur von Soja weltweit müsse Europa sich dieser Diskussion stellen und notfalls auch einen Streit über solche Auflagen in der Welthandelsorganisation durchstehen.
Quelle: n-tv.de
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Umweltschutz - Japan fördert Modellstädte
Blaulicht: In Japan können sich Städte und Gemeinden bei der Regierung als "Umweltmodellstädte" bewerben. Aus allen Bewerbungen werde die Regierung bis Ende Juni zehn Städte auswählen, die zukunftsweisende Konzepte zur Senkung ihres Treibhausgasausstoßes innerhalb der nächsten fünf Jahre vorlegen können, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Die ausgewählten Städte würden dann von der Regierung finanziell dabei unterstützt.
weiter
Quelle: n-tv.de
Kaltluftschneisen - ein Aprilscherz?
Blaulicht: Wissenschaftler rechnen im Zuge des Klimawandels mit einem überproportionalen Anstieg der Temperaturen in den Städten. "Wir brauchen Kaltluftschneisen in den Städten", sagte der Bayreuther Forscher Carl Beierkuhnlein in München bei einem Symposium zu Klimawandel und Gesundheit. "Wenn wir keinen nächtlichen Kaltluftzufluss haben, können wir kein gesundes Stadtklima haben."
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"Das Dilemma ist, dass dennoch bezüglich der Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels bald gehandelt werden muss und nicht auf besseres Wissen gewartet werden kann." Anpassungsbedarf bestehe nicht nur beim Städtebau, sondern in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft. "In 10 bis 40 Jahren werden wir Veränderungen haben, wie es sie in den letzten 100.000 Jahren auf der Erde nicht gegeben hat."
Der LGL-Präsident Volker Hingst warnte vor einer Rückkehr tropischer Krankheiten. Nicht ausgeschlossen sei eine Wiederkehr des Dengue-Fiebers. Bisher erkranken hierzulande nur Menschen nach Fernreisen. Doch das Virus, das von einer Mücke übertragen wird, wie auch die Mücke selbst könnten sich bereits auf den Weg in unsere Breiten gemacht haben. "Die Menschen fahren und fliegen zu den Mücken - aber die Mücken kommen auch zu uns."
Quelle: n-tv.de
Vollständiger Artikel
Wenn der Rest des Artikels nicht so seriös klingen würde, täte ich an einen Aprilscherz glauben. Für "Kaltluftschneisen" Häuser abreißen...
Neue Klimarechnung
Blaulicht: Die Geschichte des Klimas kann nach Angaben von Forschern erstmals bis in die Zeit von vor 14.500 Jahren exakt zurückverfolgt werden. Forscher der Universität Hohenheim und internationale Kollegen fanden eine Methode, Klimadatierungen von Baumringen mit denen von sogenannten Eiskernen zu kombinieren. Mit Eiskernen - teilweise kilometerlangen aus der Tiefe gebohrten Eisstangen - könne man zwar Klimaschwankungen über mehr als hunderttausend Jahre nachvollziehen. "Jahrgenaue Geschichtsschreibung war aber bislang nur mit Baumringen möglich", teilte die Universität mit. Der Originalartikel ist in der Zeitschrift "Nature Geoscience" veröffentlicht.
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Quelle: n-tv.de
Klimagespräche in Bangkog
Blaulicht: Drei Monate nach der formellen Einigung auf neue Weltklimaverhandlungen haben in Bangkok Gespräche über das konkrete Arbeitsprogramm begonnen. Das Treffen von Regierungsvertretern und Wissenschaftlern in der thailändischen Hauptstadt ist der symbolisch wichtige erste Schritt hin zu einem Nachfolger für das Kyoto-Klimaabkommen.
Der neue Vertrag, der über die Ziele des Kyoto-Protokolls zur Eindämmung der klimaschädigenden Treibhausgase hinausgeht, soll Ende 2009 in Kopenhagen verabschiedet werden. Das neue Abkommen könnte dann rechtzeitig zum Auslaufen des Kyoto-Protokolls 2012 in Kraft treten.
Quelle: n-tv.de
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Klimawandel kostet Deutschland 800 Milliarden Euro
Blaulicht:
Zitat von Pressemitteilung des DIW Berlin vom 26.03.2008
Kosten des Klimawandels: Arme Bundesländer trifft es am härtesten
Zunehmende Risiken für die Energieversorgung
Die Folgeschäden des Klimawandels werden für die ärmeren Bundesländer deutlich stärker zu Buche schlagen als für die wohlhabenderen Länder. Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft am stärksten betroffen sind Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Bremen und Brandenburg. Am geringsten ist die wirtschaftliche Belastung für Berlin, Hessen, NRW und Bayern. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in einer aktuellen Studie. "Ökonomische Schäden werden in allen Bundesländern zunehmen", sagte die Energieexpertin des DIW Berlin, Professor Dr. Claudia Kemfert. "Die Belastung ist jedoch sehr ungleich verteilt.“
Aufgrund des Klimawandels kommen auf Deutschland insgesamt in den kommenden 50 Jahren volkswirtschaftliche Kosten von bis zu 800 Milliarden Euro zu. Dies hatte das DIW Berlin 2007 errechnet. "Jetzt haben wir diese Kosten auf die einzelnen Bundesländer und Wirtschaftssektoren heruntergebrochen,“ sagte Professor Dr. Claudia Kemfert. Das Ergebnis: Zwar weisen bevölkerungsreiche und wirtschaftsstarke Länder wie Baden-Württemberg (129 Milliarden Euro), Bayern (113 Milliarden Euro) und Nordrhein-Westfalen (75 Milliarden Euro) in absoluten Zahlen die höchsten Folgekosten auf. "Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft sind jedoch wirtschaftsschwache und kleinere Bundesländer ungefähr fünfmal so stark betroffen," lautet das Fazit der Expertin. An der Spitze stehen hier Sachsen-Anhalt (2,7 Prozent der Bruttowertschöpfung), gefolgt von Rheinland-Pfalz (2,6 Prozent) und Thüringen (2,4 Prozent). Deutlich geringer sind hingegen die Werte für große Bundesländer wie Baden-Württemberg (1,2 Prozent der Wirtschaftskraft), Bayern 0,9 Prozent und Nordrhein-Westfalen.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind regional sehr unterschiedlich verteilt: So wird sich in Norddeutschland in besonderem Maße der allgemeine Temperaturanstieg bemerkbar machen, in Mittel- und Südwestdeutschland werden extreme Niederschläge im Herbst und Winter zunehmen, und in Süd- und Ostdeutschland wird die Gefahr von Dürreperioden steigen.
Die Zunahme extrem heißer Sommer wird sich in Zukunft verstärkt auf die Land- und Forstwirtschaft auswirken. Dies gilt besonders für die Land- und Forstwirtschaft in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und in Ostdeutschland. In allen Bundesländern kann als Folge des Klimawandels zeitweise auch die Energieversorgung ausfallen, zum Beispiel wenn Kraftwerke in extremen Hitzeperioden kein Kühlwasser haben oder die Energieinfrastruktur durch Unwetter beeinträchtigt wird.
Und hier ein Videobericht der Tagesschau zu dieser Thematik.
Schelfeis kalbt - riesige Eisberge abgebrochen
Blaulicht: Immer größere Eisberge reißen sich vom antarktischen Kontinent los. Spektakuläre Satellitenaufnahmen vom 28. Februar zeigen, wie eine riesige Eisplatte mit einer Fläche von 41 mal 2,5 Kilometern vom Schelfeis abbricht. In der Folge brach ein über 400 Quadratkilometer großer Eisblock auseinander.
Nach Aussagen von Wissenschaftlern der Universität Colorado verhindere nur ein schmaler Streifen Eis, dass der 13.000 Quadratkilometer große Eispanzer noch weiter auseinanderbricht. Ort des Geschehens ist der sogenannte "Wilkins-Schild", eine Schelfeis-Platte etwa 1000 Kilometer südlichh von Kap Hoorn.
Als Schelfeis bezeichnet man riesige schwimmende Eisplatten, die mit einem Festland-Gletscher verbunden sind. Das Abbrechen von Eisbergen wird "Kalben" genannt. Im antarktischen Sommer ist dies ein natürlicher Vorgang, der sich allerdings infolge der Klimaerwärmung beschleunigt und dazu führt, dass immer größere Eisblöcke sich losreißen und schmelzen. Die Temperaturen sind hier in den letzten 50 Jahren um 2,5 Grad gestiegen.
Quelle: tagesschau.de
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WHO fordert mehr Geld für Klimaforschung
Blaulicht: Die Weltorganisation für Meteorologie fordert anlässlich des Weltwettertages mehr Geld für Klimaforschung.
Hier ein sehr ausführlicher Videobericht der Tagesschau.
Gletscher schmelzen nun schneller
Blaulicht: Forscher haben herausgefunden, dass die Gletscher in den letzten vier Jahren immer schneller abschmelzen.
Pro Jahr ist das Eins in den letzten Jahren durchschnittlich um 70 cm zurückgegangen.
In den 80er Jahren waren es durchschnittlich noch rund 30 cm.
Hier ein Videobericht der Tagesschau
Osterfeuer - schöner Brauch oder überflüssiger Klimakiller?
Blaulicht: In Kürze gibt es überall in Deutschland wieder Osterfeuer.
Wärend sich viele Menschen am Feuer erfreuen und in Romantik oder Feierstimmung geraten, wird jede Menge Schadstoff in die Luft abgegeben.
Ein kleines Feuerchen macht wohl wenig aus aber was insgesamt bundesweit an zwei Tagen verbrannt wird ist doch eine Menge.
Wie denkt Ihr darüber? Sollte man Osterfeuer verbieten oder zumindest reduzieren oder ist es gut so wie es ist
Klimawandel verkürzt den Winter
Blaulicht: Der Klimawandel verkürzt in Deutschland den Winter. Immer früher öffnen die ersten Frühlingsboten ihre Blüten. Seit 20 Jahren zeige sich dieser Trend besonders deutlich, sagt Ekko Bruns, Experte für Pflanzenentwicklung beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.
Auch in diesem Jahr registrieren die Meteorologen eine sehr frühe Blüte: Hasel und Erle, Schneeglöckchen und Winterlinge sind längst verblüht, Narzissen und Forsythien leuchten seit Ende Februar in intensivem Gelb, und sogar bei den Obstbäumen haben sich erste Blüten bereits geöffnet. Landwirte haben sich auf die neue Situation eingestellt - die ersten Kartoffeln sind schon im Boden.
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Am Beispiel der Apfelblüte in Geisenheim im Rheingau erläutert Bruns die Entwicklung der vergangenen 110 Jahre - so lange führt der Wetterdienst schon Buch darüber. Für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts (1896-1941) ermittelten die Meteorologen einen durchschnittlichen Blühbeginn am 24. April, in der zweiten Hälfte (1947-2007) öffneten die Apfelbäume im Schnitt schon zwei Tage früher ihre Blüten. In den vergangenen 20 Jahren verlagerte sich der Blühbeginn weiter nach vorn: Der früheste registrierte Blühbeginn war 2003 im Rheingau am 3. April, 2007 blühten die ersten Geisenheimer Apfelbäume am 9. April, und in diesem Jahr erwarten die Meteorologen die Blüte Ende März.
Blühende Forsythien in einen Vorgarten in Schönebeck (Sachsen-Anhalt), aufgenommen am 24. Februar 2008.
Ebenso die Forsythie, die mit ihren leuchtend gelben Blüten in vielen Gärten und Parks den Frühlingsbeginn anzeigt: Seit 1988 blühte sie nach Aufzeichnungen des DWD in Hamburg 16 Mal früher als am 26. März, den die Meteorologen für diesen Standort als Mittelwert seit 1945 errechneten. In diesem Jahr wurden die ersten Forsythien-Blüten aus dem milden Südwesten Deutschlands sogar schon am 28. Januar gemeldet.
Vorteile erhoffen sich Landwirte aus der nach vorn verschobenen Saison für ihre frostempfindlichen Kulturen. In der Pfalz sind vorgekeimte Kartoffeln unter Folie bereits im Boden.
Quelle: n-tv.de
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Deutschland verbessert CO2-Bilanz
Blaulicht: Deutschland hat seine Klimabilanz im Jahr 2007 deutlich verbessert und ist dem Ziel des internationalen Kyoto-Abkommens für 2012 näher gerückt. Das ermittelte das Umweltbundesamt (UBA). So ging der Ausstoß aller Treibhausgase im Vergleich zu 2006 um 24 Millionen auf 981 Millionen Tonnen zurück.
Grund dafür sei jedoch nicht der technische Fortschritt sondern eine gesunkene Nachfrage nach Öl und Gas
Quelle: n-tv.de
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Klimawandel bedroht Europa
Blaulicht: Die Folgen des Klimawandels bedrohen die Sicherheit der Europäischen Union. Dies geht aus einem Bericht hervor, über den die Staats- und Regierungschefs der EU bei einem Gipfeltreffen in der kommenden Woche in Brüssel beraten. "Der Klimawandel wird die politischen Verstimmungen zwischen jenen, die am meisten für den Klimawandel verantwortlich sind, und jenen, die am meisten von ihm betroffen werden, verschärfen", heißt es in dem von der EU-Kommission und dem EU-Ministerrat gemeinsam erarbeiteten Papier.
Selbst wenn es gelinge, den Temperaturanstieg bis 2050 auf zwei Grad zu begrenzen, gebe es "ernste Gefahren für die Sicherheit, die sich noch verschärfen würden, wenn die Erwärmung größer sein sollte". "Die entscheidende Herausforderung ist, dass der Klimawandel jene Staaten und Regionen bedroht, die ohnehin schon anfällig und konfliktgefährdet sind." Das Papier soll nach Angaben von EU-Diplomaten offiziell vom Gipfel gebilligt werden, um die Auswirkungen der Erderwärmung auf Frieden und Sicherheit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Überschwemmungen und Wassermangel, das Verschwinden von Staaten, Energieprobleme und der Strom von Millionen Umwelt-Flüchtlingen bedrohten den Weltfrieden. "Das multilaterale politische System ist gefährdet, wenn die internationale Gemeinschaft diese Bedrohungen nicht angeht." Es drohe nicht nur ein Bruch zwischen Norden und Süden. Die zunehmenden Emissionen Chinas und Indiens sorgten auch für eine "Süd-Süd-Dimension".
Der nicht mehr vermeidbare Klimawandel werde für Knappheit von Trinkwasser, den Verlust von Ackerflächen und sinkende Fischbestände sorgen. "Wasserknappheit ist geeignet, zu Unruhen und zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten auch in funktionierenden Volkswirtschaften zu führen", warnt der Bericht.
Quelle: n-tv.de
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Fluggäste sollen freiwillig für den Klimaschutz spenden
Blaulicht: Die Reisebranche ist in der Zwickmühle: Einerseits will sie immer mehr Menschen an Traumstrände und in exotische Länder fliegen, andererseits sucht sie für ihr Geschäft ein umweltbewusstes Image. Zur weltgrößten Tourismusmesse ITB stellen viele Unternehmen daher den Klimaschutz ins Zentrum. Die Welttourismusorganisation UNWTO fordert die Branche auf, dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Großes Thema sind in der Branche Klimaschutzabgaben, die Touristen als Ausgleich für die Umweltbelastung zahlen soll. So können TUI-Urlauber ab dem Winter bei der Buchung an die Organisation myclimate spenden, die Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern fördert. Beim Branchenzweiten Thomas Cook (Neckermann Reisen) gibt es Klimaschutz mit Hilfe der Organisation atmosfair, die etwa Solar- und Wasserkraftanlagen finanziert.
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Die Lufthansa bietet den Kunden seit vergangenem Jahr die Möglichkeit einer Klimaspende. Sie will allerdings nicht verraten, wie viele Fluggäste an dem Programm teilnehmen. Man werde "keine Wasserstände verkünden", so Konzernsprecher Andreas Bartels.
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Immerhin: Bei seiner Fluggesellschaft TUIfly hat der Konzern seit November positive Erfahrungen gemacht. 135.000 Euro seien seitdem für myclimate eingegangen, sagt Böttcher. Etwa jeder zwölfte Fluggast zahle für den Klimaschutz. Wobei dies noch nichts über die Höhe der Spende aussagt - allenfalls über den Stand des Bewusstseinswandels.
Quelle: n-tv.de
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Hat Klimawandel auswirkung auf die Wolken?
Blaulicht: Wolkenforscher rechnen mit drastischen Folgen des Klimawandels. "Auch in Deutschland wird es verstärkt Probleme mit Niederschlag geben", sagte Prof. Ulrike Lohmann vom Züricher Institut für Atmosphäre und Klima in Frankfurt am Main. Die Schneeschmelze etwa setze früher ein, es komme verstärkt zu Überflutungen. "Je wärmer es wird, desto mehr Niederschlag wird fallen", erläuterte Lohmann. Wann die Forschung die regionalen Auswirkungen des Klimawandels überblicken kann, ist demnach offen. Möglicherweise in etwa zehn Jahren könne es soweit sein, hieß es zum Ende einer Tagung von 45 Wissenschaftlern an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
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Einig waren sich die Wissenschaftler beim Ernst Strüngmann Forum, dass es fragwürdig ist und wenig Sinn hat, wenn Menschen versuchen, Wolken zu manipulieren. In der Schweiz habe es Experimente gegeben, Wolken zu "impfen", so dass sich die Hagelkörner verkleinern. "Es geht nicht", berichtete Lohmann. "Es ist schwierig, mit der Natur Experimente zu machen."
Quelle: n-tv.de
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Neue Theorie: Meeresspiegel sinkt statt zu steigen
Blaulicht: Im Treibhausklima der späten Kreidezeit lag der Meeresspiegel etwa 170 Meter höher als heute. Das geht aus einem ersten umfassenden Modell der Ozeanentwicklung hervor, das ein australisch-norwegisches Wissenschaftlerteam im US-Fachjournal "Science" vorstellt. Auf der heutigen Landkarte wären bei einem derart hohen Wasserstand weite Teile Südamerikas und Europas überflutet. Weite Teile Großbritannien sowie die Nordhälften Deutschlands und Frankreichs gäbe es nicht mehr, eine Verbindung von der Ostsee bis zum Kaspischen Meer wäre schiffbar.
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"Wenn wir unser Modell 80 Millionen Jahre in die Zukunft hochrechnen, können wir voraussagen, dass der Meeresspiegel auf lange Sicht weiter um etwa 120 Meter fallen wird", erläuterte Müller. Die britischen Inseln wären dann wegen einer ausgetrockneten Nordsee europäisches Festland. Auch das Kaspische Meer wäre ausgetrocknet. "Selbst wenn alles vorhandene Eis schmilzt, was einen Meeresspiegelanstieg um rund 50 Meter bewirkt, wäre das Ergebnis in 80 Millionen Jahren unter dem Strich eine 70 Meter tiefe Absenkung des Meeresspiegels durch die unaufhaltbare Vertiefung des Ozeanbassins.
Quelle: n-tv.de
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Die Natur macht keine Vorhersagen - das Chaos regiert
Blaulicht: Selbst bei konstanten Umweltbedingungen herrscht in der Natur das Chaos. Die Entwicklung einzelner Arten in einem Nahrungsnetz lässt sich allenfalls für kurze Zeiträume vorhersagen, berichtet eine internationale Forschergruppe im Journal „Nature“. Dies mache auch Aussagen zu den Folgen des Klimawandels oder anderer Veränderungen innerhalb eines Ökosystems schwierig.
Bereits in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten einige Wissenschaftler die Behauptung aufgestellt, dass die Populationsgrößen von Tieren und Pflanzen nicht vorhersehbar schwanken.
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Es zeigte sich, dass sich niemals ein Gleichgewicht zwischen den Arten einstellte.
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Die Ergebnisse zeigten, dass langfristige Prognosen grundsätzlich nicht möglich seien
Quelle: n-tv
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Verursacht heißer Sommer Stromausfälle?
Blaulicht: RWE-Chef Jürgen Großmann hat vor mehrtägigen Stromausfällen in Europa gewarnt. In ganz Europa werde Strom knapp, weil Kraftwerke fehlten, sagte Großmann der "Bild"-Zeitung. Mittlerweile reiche bereits das Zusammentreffen eines trockenen heißen Sommers mit wartungsbedingten Ausfällen von Kraftwerken aus, um die Versorgungssicherheit zu gefährden. Das könnte auch Deutschland betreffen.
Quelle: n-tv
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Meine Meinung: Politisches Stimmungsmachen pro Kraftwerksbau.
Urwaldzerstörung ist Schuld am Klimawandel
Blaulicht: Die Zerstörung von Wald und Sumpf für Papier- und Ölplantagen verursacht auf der indonesischen Insel Sumatra mehr Treibhausgase im Jahr als die Niederlande. Das geht aus einer Studie der Umweltstiftung WWF hervor.
Allein in der Provinz Riau seien in den vergangenen 25 Jahren 65 Prozent der Tropen- und Torfmoorwälder gerodet worden, insgesamt 4,2 Millionen Hektar. Damit gingen nicht nur die Bäume als wertvolle Kohlenstoffspeicher verloren. Die Entwässerung der Moorwälder beschleunige auch die Zersetzung der Torfböden, die Kohlendioxid speichern, und erhöhe die Brandgefahr.
Quelle: n-tv
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Meine Meinung: Genau diese Aussage habe ich schon vor 20 Jahren in der Schule gehört und in der Bravo gelesen.
Aber ausser ein paar aktivitätswilligen Schülern und Greenpeace hat es damals niemanden interessiert.
20°C im Februar - Winter 2007/2008 deutlich zu warm
Blaulicht: Wenige Tage vor dem Ende des meteorologischen Winters liegt die durchschnittliche Temperatur um gut zwei Grad über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990
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Der Rekord des Winters 2006/2007 mit einem Plus von über vier Grad werde trotz der frühlingshaften Temperaturen am vergangenen Wochenende nicht gebrochen...
Nach Angaben des DWD waren alle drei Wintermonate zu warm. Der Dezember wich mit einem Plus von 0,6 Grad am wenigsten vom langjährigen Durchschnitt ab. Der Januar war 4,1 Grad zu warm, und der Februar liegt gut zwei Grad über dem Mittelwert.
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Der DWD registrierte am Sonntagnachmittag zwischen Oberrhein und Alpenvorland und im südlichen Sachsen Temperaturen von über 20 Grad.
Quelle: n-tv
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Umweltschutz: Erstes Verkehrsflugzeug mit Biosprit
Blaulicht: Zum ersten Mal ist ein Verkehrsflugzeug mit Biotreibstoff geflogen. Die britische Gesellschaft Virgin Atlantic nannte den knapp einstündigen Flug einer Boeing 747-400 von London nach Amsterdam einen "Durchbruch bei der Suche nach einem klimafreundlichen Flugzeug-Treibstoff".
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Die für den Flug über den Ärmelkanal verwendete Mischung aus Öl der Kokosnuss- und der Babassupalme sei "vielleicht keine Wunderwaffe", sagte Virgin-Gründer Richard Branson. Aber es sei der Beweis erbracht, dass große Flugzeuge "mit einem derartigen Treibstoff auch in Höhen von 10 000 Metern fliegen können".
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Erst Anfang Februar hatte der Flugzeugbauer Airbus auf der Suche nach Alternativen zum umweltschädlichen Kerosin mit dem neuen Riesen-Flieger A380 erfolgreich einen dreistündigen Testflug mit dem aus Erdgas gewonnen Flüssigkraftstoff GTL absolviert.
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Branson äußerte sich zuversichtlich, dass in etwa zehn Jahren Verkehrsflugzeuge vor allem durch "Pflanzenkraft" angetrieben werden.
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Kenneth Richter von der Umweltorganisation "Friends of the Earth" erklärte, Biotreibstoffe würden unter Berücksichtigung aller Faktoren nur wenig für die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen tun. Der Ausbau der Produktion von Biotreibstoffen im globalen Maßstab würde vielmehr neue Belastungen für die Umwelt mit sich bringen und die Preise für Nahrungsmittel erheblich ansteigen lassen.
Quelle: n-tv
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Klimawandel und Insekten - Untersuchung fossiler Blätter
Blaulicht: Viele Pflanzen werden infolge des Klimawandels voraussichtlich vermehrt von Insekten belästigt werden: Wie eine Untersuchung von Fraß- und Befallsspuren an mehrere Millionen Jahre alten fossilen Blättern zeigte, machen sich in Zeiten von hoher Kohlendioxidkonzentration und hoher Temperatur mehr Insektenarten über die Pflanzen her.
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Die Wissenschaftler stellten fest, dass ... die Blätter deutlich mehr Schäden aufwiesen. Sie waren nicht nur häufiger von Insekten angefressen worden, sondern auch von mehr unterschiedlichen Arten. Dies zeigte sich an den Fraßspuren: Die Wissenschaftler fanden Gallen, Bohrtunnel, angefressene Blattränder oder Fraßlöcher. Viele der untersuchten Blätter stammten von Hülsenfrüchten, zu denen heute zum Beispiel Erbsen oder Bohnen gehören.
In weiteren Untersuchungen gingen die Wissenschaftler der Frage nach, ob sich die Blätter während der betreffenden Klimaperiode möglicherweise so verändert hatten, dass sie den Insekten besser schmeckten oder leichter verdaulich waren.
Quelle: n-tv
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Biosprit - fragwürdige Ökobilanz
Blaulicht: Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat eine kritische Debatte über die Auswirkungen der weltweit steigenden Nachfrage nach Biokraftstoffen angemahnt.
Es dürfe nicht zum Konflikt kommen zwischen dem geförderten Anbau der benötigten Pflanzen für "Agrarkraftstoff" und der Herstellung von Nahrungsmitteln, warnte die Ministerin.
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Wieczorek-Zeul wies mit Blick auf den Klimawandel darauf hin, dass knapp 20 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen auf die Abrodung von Wäldern zurückzuführen seien. Im Entwicklungsministerium wird unter anderem auf das Beispiel Indonesien verwiesen. Berechnungen der Weltbank zufolge sei das Land durch die Entwaldung und die dadurch freigesetzten Treibhausgase zum drittgrößten CO2-Emittenten der Welt geworden. Wenn Wälder zur Produktion von Agrartreibstoffen abgeholzt würden, werde aber die Ökobilanz fragwürdig.
Quelle: n-tv
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Gabriel will Klimaschutz gemeinsam mit China erarbeiten
Blaulicht: Umweltminister Gabriel will mit China in Sachen Klimaschutz zusammenarbeiten.
Über seinen Besuch ein Videobericht der Tagesschau
Stadt Marburg: Solarpflicht für Neubauten
Blaulicht: Die Stadt Marburg will eine Solarpflicht für Neubauten und Sanierungen einführen.
Die geplante Solarsatzung sehe vor, dass bei jedem Neubau und bei jeder erheblichen Sanierung eines älteren Hauses Solaranlagen angebracht werden müssen, sagte Marburgs Bürgermeister Franz Kahle (Grüne) am Donnerstag bei der Vorstellung des Satzungsentwurfs. Die Kosten für die Solaranlage auf dem Dach oder an den Fassaden soll der jeweilige Gebäudebesitzer tragen. Zwar gebe es bereits in anderen Kommunen Beispiele für eine Baupflicht. In Marburg würden die Anlagen jedoch erstmals für das gesamte Stadtgebiet und nicht nur für Neubaugebiete vorgeschrieben.
Quelle: hr-online.de
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Frühling im Winter - Kröten wandern schon
Blaulicht: Der bisher weitgehend ausgebliebene Winter hat nach Darstellung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zahlreiche Tiere vorzeitig herausgelockt. Viele Igel hätten bundesweit ihre Winterquartiere bereits verlassen, Frösche und andere Amphibien hätten bereits im Januar mit ihrer Wanderung begonnen, berichtete der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in München.
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Auch viele Kiebitze sind nach Angaben der Naturschützer aus dem Winterquartier zurückgekehrt, Amseln und Buchfink sängen bereits und viele Pflanzen wie Haselstrauch, Schlüsselblumen und Seidelbast öffneten erste Blüten - im Vergleich zu Durchschnittsjahren um Wochen zu früh.
Quelle: n-tv
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Weniger Fleisch - Klimaschutz auf dem Teller
Blaulicht: Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, hat die Verbraucher aufgefordert, mit Rücksicht auf das Klima den Fleischkonsum zu drosseln. "Verzicht ist nicht notwendig, aber Mäßigung beim Fleischkonsum wäre auch für das Klima gut", sagte Troge der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Etwas weniger Fleisch pro Woche helfe, den gesamten Stoffumsatz und damit auch die Luftverunreinigungen der Landwirtschaft zu reduzieren.
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Schon jetzt habe die Viehhaltung einen Anteil von 18 Prozent des Treibhausgasausstoßes, stellte die FAO im Januar 2006 fest. Etwa die Hälfte steuern Emissionen von Kohlendioxid (CO2) bei. Sie entstehen vor allem, weil riesige Waldflächen zerstört werden, um Weideland oder Ackerland zum Anbau von Futtermitteln zu gewinnen. Aus dem Verdauungstrakt der Tiere entweicht zudem Methan (CH4), ein Treibhausgas, das 23-mal wirksamer ist als CO2. Der Viehsektor hat einen Anteil von 37 Prozent am künstlichen CH4-Ausstoß. Beim Distickstoffoxid (N2O), auch Lachgas genannt, sind es sogar 65 Prozent. Sein Treibhauspotenzial ist 296-mal höher als das des CO2.
Quelle: n-tv
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Kleinvieh macht auch Mist Gabriel will Tempolimit
Blaulicht: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will sich mit der SPD-Fraktion im Bundestag für ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen einsetzen. Das gelte vor allem, nachdem die Europäische Union Deutschland noch schärfere Klimaschutzauflagen erteilt habe, sagte Gabriel dem "Spiegel". "Kleinvieh macht auch Mist", sagte der Minister. In dieser Koalition sei das Tempolimit zwar kaum durchzusetzen, aber es werde kommen, sagte Gabriel. "Da bin ich mir sicher."
Quelle: n-tv
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Japan will Vorreiter beim Klimaschutz sein
Blaulicht: Japan will seinen Vorsitz bei der Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten sowie Russlands (G8) zu einer Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel nutzen. Regierungschef Yasuo Fukuda erklärte beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, der G8-Gipfel im Juli in Japan werde sich unter anderem auf diese Umweltherausforderung konzentrieren.
Quelle: tagesschau.de
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Klares Ziel - steiniger Weg. EU setzt Klimaschutz um
Blaulicht: Sie haben schon vorab gestöhnt, gejammert und geklagt. Lob spendeten Europas Interessenvertreter nur verhalten für das Gesetzespaket zu Klimaschutz und Energiepolitik, das die EU-Kommission beschließen will. Die Brüsseler Behörde hat einmal mehr versucht, es allen recht zu machen. Und erntet reichlich Kritik.
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Umweltschützer fordern mehr Ehrgeiz bei der Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will gleichzeitig den Ausstoß von Kohlendioxid stärker als geplant verringern und der Stahlindustrie größere Verschmutzungsrechte schenken. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, ein ausgewiesener Freund der Atomindustrie, bremst beim Ausbau erneuerbarer Energien aus Sonne, Wind und Wasser. Gewerkschaften und Grüne verlangen einen Klima-Zoll für Waren aus Ländern mit laschem Umweltschutz.
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Die grundlegende Formel 20-20-20 ist noch relativ einfach: Bis zum Jahr 2020 will die EU ihren Ausstoß von Treibhausgasen um 20 Prozent verringern. Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Verbrauch soll von 8,5 Prozent im Jahr 2005 auf dann 20 Prozent steigen, auch mit Hilfe von 10 Prozent Biosprit. Außerdem soll Energie um 20 Prozent wirksamer genutzt werden.
Quelle: n-tv.de
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Ostseeraum erwärmt sich schneller als andere Teile der Erde
Blaulicht: Der Ostseeraum hat sich im vergangenen Jahrhundert schneller erwärmt als die gesamte Erde im Durchschnitt. Die Erwärmung habe 0,85 Grad betragen und liege damit um 0,1 Grad über der mittleren globalen Temperaturerhöhung, teilte der Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Prof. Hans von Storch, in Hamburg mit. Der Wissenschaftler ist Initiator des BACC-Berichts (Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin), mit dem der Klimawandel in der Ostseeregion dokumentiert und untersucht wird. Die Erwärmung der Luft im Ostseeraum ist den Ergebnissen zufolge im nördlichen Bereich mit einem Grad stärker als mit 0,7 Grad im südlichen Bereich.
Die Modellrechnungen gehen davon aus, dass die Temperatur im Ostseeraum bis zum Ende des Jahrhunderts um fünf Grad steigen könnte.
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Für das Wasser der Ostsee zeigen die Simulationen einen möglichen Anstieg der Oberflächentemperatur um zwei bis vier Grad Celsius.
Quelle: n-tv
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Gabriel fordert Verbesserungen von der EU-Kommision
Blaulicht: Bundesumweltminister Gabriel fordert die EU-Kommision auf, Ihre Klimaschutzpläne zu verbessern.
Hier ein Videobericht der Tagesschau: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video263100.html
Was der Einzelne gegen den Klimawandel tun kann
Blaulicht: n-tv hat eine Multimedia-Seite herausgebracht, "Was der Einzelne gegen den Klimawandel tun kann".
Dieser Link führt hin: http://www.n-tv.de/824562.html
Klimawandel oder Klimaschwindel?
Blaulicht: - Kann man das Klima vorhersagen?
- Verwirrung in der Öffentlichkeit
- was wir wissen, was als Wahrscheinlich gilt und was wir vermuten
- was wir tun können
Alles das ist interessant nachzulesen auf der Stellungnahme des DWD zur Diskussion um den Klimawandel.
Fliegen mit Verschmutzungsrechten
Blaulicht: Nicht nur Autos sollen sauberer werden und die Luft weniger verschmutzen - auch Flugzeuge. Um das zu erreichen will die EU die Fluggesellschaften für die Umweltbelastung, die sie verursachen, künftig zur Kasse bitten: Wer mit Flugzeugen unterwegs ist, die besonders viel Kohlendioxid in die Luft blasen, der soll auch besonders viel zahlen müssen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Airlines in moderne Technik investieren - nach dem Motto: Wer mit sauberen Maschinen unterwegs ist, der fliegt billiger.
Quelle: tagesschau.de
Vollständiger Artikel zum Lesen: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/emissionshandel4.html
Co2-Auflagen für Autohersteller
Blaulicht: Die EU-Kommission hat neue Auflagen für Autohersteller vorgestellt.
Der Aussstoß von CO2 soll so deutlich reduziert werden.
Die Autohersteller sprechen von Mehrkosten von etwa 1.200 Euro je Fahrzeug.
Deutsche Politiker lehnen den Vorstoß ab weil deutsche Hersteller angeblich im Wettbewerb benachteiligt würden.
Mehr Details dazu gibt es hier zu lesen:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eukommission4.html
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http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eukommission2.html
Klimawandel und die Politik
Blaulicht: Vor etwa 20 Jahren wurde mir in der Schule erzählt, dass die Umwelt stark verschmutzt sei und die Temperaturen deswegen ansteigen würden und dass das gefährlich wäre. Auch wurde amals schon gesagt, alles würde sich mit vielen Jahren Verspätung auswirken und wenn man nun etwas tun wolle, dann würde das erst in vielen Jahren wirken.
In den Medien gab es zu diesem Thema damals noch nicht viel Tamm-Tamm. Das kam erst in den letzten paar Jahren.
Inzwischen sind sich die meisten anerkannten Wissenschaftler einig, dass es schon fast zu spät ist etwas zu unternehmen. Die Politiker aller Länder werden informiert und gewarnt. Man spricht sogar von Kriegsgefahr wegen Klimawandel. Trotzdem passiert nichts.
Da treffen sich wieder und wieder Politiker bedeutender Nationen, sie reisen und schlemmen auf Staatskosten udn es kommt kaum mehr dabei raus als die Aussage: "Die Welt ist in Gefahr, wir müssen etwas tun und deswegen werden wir uns schon in einigen Monaten erneut treffen und ein wenig weiter plaudern."
Die Wissenschaft aber spricht von "maximal 7 - 10 Jahren Zeit, etwas konkretes bewegendes zu Unternehmen".
So wie es für mich aussieht, dauert es aber noch diese Zeit bis Entscheidungen getroffen werden.
Diese dann umzusetzen und Unternehmen Vorschriften per Gesetz zu machen, dauert doch mindestens nochmal weitere 10 Jahre.
Was meint Ihr denn zu diesem Thema?
Kabinett beschliesst Klimaschutzpaket
Blaulicht: Die Bundesregierung hat heute ein Klimaschutzpaket beschlossen.
Unter anderem sollen Öko-Wärmequellen und Ökostrom gefördert werden. Auch die KFZ-Steuer soll künftig nach dem CO2-Ausstoß berechnet werden.
Hier ein Videobericht der Tagesschau: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video244496.html
Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif sieht Fortbestand der Stadt Cuxhaven gefährdet
Thunderstorm: Hallo zusammen,
der renommierte Klimaforscher Prof Dr. Mojib Latif hat den Cuxhavener Nachrichten ein Interview gegeben.
Dr. Latif hält es für nicht abwegig, dass die Stadt Cuxhaven nach dem Jahr 2100 aufgrund des ansteigenden Meerespiegels umgesiedelt werden müsste da sie bei einem befürchteten Anstieg des Meerespiegels von über 1 Meter bis 1,70 Meter in 100 Jahren möglicherweise nicht zu halten sein wird.
Viele Grüsse
Thunderstorm
Die Folgen des Klimawandels
Blaulicht: Das ZDF zeigt sehr eindrucksvoll und interaktiv die Folgen des Klimawandels.
An verschiedenen Stellen der interaktiven Präsentation sind kleine Filme versteckt, die es sich lohnt anzuschauen, beispielsweise über den Kampf der Halligen gegen die immerwährende Flut.
Hier gehts zu der wirklich gut gemachten Präsentation:
http://www.zdf.de/ZDFxt/module/klimawandel/index.html
NASA zeigt Polschmelze mit neuen Bildern
Blaulicht: Die NASa hat neue gestochenscharfe Bilder der beiden Pole öffentlich gemacht.
30 Jahre lang wurden die Pole fotografiert und die Bilder nun zusammengestellt.
Jeder soll so selber sehen können, wie die Pole schmelzen.
Hier ein Videobericht der Tagesschau dazu:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video241386.html
Welt-Klima-Konferenz auf Bali
Blaulicht: Die Deutsche Politik bereitet sich auf die Klimakonferenz auf Bali vor.
Hier ein Videobeitrag der Tagesschau:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video239998.html
UN-Klimabericht bestätigt Erderwärmung durch Menschenhand
Blaulicht: UN-Klimabericht bestätigt Erderwärmung durch Menschenhand
Hier der Videobericht der Tagesschau:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video236460.html
Weltklimakonferenz in Valencia
Blaulicht: In Valencia hat die Weltklimakonferenz begonnen. Auf der sechstägigen Konferenz werden komplexe Diskussionen erwartet, ehe der letzte von vier Berichten zu den Auswirkungen der globalen Erwärmung verabschiedet wird.
Quelle: tagesschau.de
Der ganze Artikel: http://www.tagesschau.de/ausland/klimakonferenz20.html
Deutscher Umweltpreis verliehen
Blaulicht: Für Verdienste zum Klimaschutz wurde der deutsche Umweltpreis verliehen.
Hier ein Videobericht dazu:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video226332.html
Bundesregierung fördert Technik zum Klimaschutz
Blaulicht: Die Bundesregierung will Mittel zur Förderung von Technologien zum Klimaschutz bereitstellen.
Hier ein Videobericht:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video221054.html
Land Niedersachsen erhöht erneut Klimazuschlag für Küstenschutzanlagen
Thunderstorm: Hallo zusammen,
das Land Niedersachsen hat diese Woche per Erlass den erst kürzlich verabschiedeten Klimazuschlag von 0,25 Meter für Küstenschützanlagen deutlich erhöht.
Jetzt muss bei Neubauten bei Deichen ein Klimazuschlag von 0,50 Meter verwendet werden. Bei Massibauwerken wie Mauern, Sperrwerke etc. muss sogar ein Klimazuschlag von 1 Meter beaufschlagt werden.
Diese 1 Meter gelten nun auch für den vor wenigen Wochen begonnenen Umbau der Deichlinie im Cuxhavener Hafen. Die jetzige Polderlinie wird bis 2012 zur Hauptdeichlinie mit doppelter Sicherheit ausgebaut. Dadurch wird die Deichlinie im Hafen um mehr als 1 Kilometer verkürzt.
Der Bau schliesst den Neubau zweier Sperrwerke, eines Schöpfwerkes am Schleusenpriel sowie die Erhöhung der jetzigen Mauer sowie Eindeichung des Geländes der WSA ein.
Durch den Erlass muss dieser Abschnitt nun 1 Meter höher gebaut werden als ursprünglich geplant wurde.
Dadurch wird dieses Küstenschutzbauwerk eines der ersten an der deutschen Nordseeküste sein die den neuen Klimasicherheitszuschlag haben wird.
Die Anlage wird dadurch gewaltige Aussmaße haben. Man muss sich vorstellen, dass die jetzige Sturmflutschutzmauer fast doppelt so hoch sein wird wie bishher.
Da beim Land Niedersachsen der erst kürzlich eingeführte Klimazuschlag erneut erhöht wurde wird man sich beim Land anscheinend langsam bewusst welche Gefahren der deutschen Küste durch die Klimaveränderung drohen.
Viele Grüsse
Thunderstorm
Weltklimarat verschärft Warnungen vor Klimawandel
Blaulicht: Der Weltklimarat verschärft noch einmal seine Warnung vor dem Klimawandel. Die Erde trete in eine neue Klima-Epoche ein. Die Erderwärmung sei mit größter Wahrscheinlichkeit auf den Menschen zurückzuführen. Bis 2099 könne die Erdtemperatur sogar um sechs Grad Celsius steigen, ein Anstieg der Meeresspiegel sei nicht mehr zu verhindern.
Es heißt demnach, dass elf der vergangenen zwölf Jahre die wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnung im Jahr 1850 gewesen seien. Ein Anstieg des Meeresspiegels sei nicht mehr zu verhindern.
Quelle: tagesschau.de
Wissenschaftler diskutieren in Potsdamm über den Klimawandel
Blaulicht: Die Tagesschau berichtet über ein Experten-Treffen zum Thema Klimawandel.
Hier der Videobericht:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video217580.html
