Markante Wetterereignisse in Deutschland

Extreme Unwetter in Süd- und Westdeutschland

Blaulicht: In Süd- und Westdeutschland gab es heute extreme Unwetter mit gewaltigen Wassermengen. Teilweise standen Straßen bis zu 70cm unter Wasser.

Hier ein ausführlicher Videobericht der Tagesschau.

Blaulicht am 27.07.2008, 14:22: Das Wochenende begann in weiten Teilen Deutschlands mit Pauken
und Trompeten. Heftige Gewitter entluden sich hauptsächlich im
Westen und Südwesten des Landes. Besonders betroffen waren
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Südhessen. In Dortmund
beispielsweise fielen innerhalb von 2 Stunden 200 Liter Regen -
etwa das 3fache der üblichen Monatsmenge!
Auch in einigen anderen Regionen gab es reichlich Arbeit für
die Feuerwehren: in Bad Marienberg im Westerwald gab es 42
Liter Regen innerhalb kurzer Zeit. Die enormen Regenmengen
kamen zustande, weil die Gewitterzellen sich kaum vom Fleck
bewegten. Das zeigen auch die sehr unterschiedlichen Messwerte
auf nur wenigen Kilometern Distanz. Während Monschau in der
Eifel mit 3stündig gefallenen 86 Litern zu den Spitzenreitern
gehört, gab es im nur 20 km entfernten Kall-Sistig ganze 2
Liter! Oder 44 Liter in Mannheim, 0,1 Liter in Bad Dürckheim -
30 km westlich von Mannheim.


Mit freundlicher Genehmigung von DWD.de

Blitz am 28.07.2008, 23:54: Ui das war ja ganz schön heftig.

Blaulicht am 29.07.2008, 20:52: Am gestrigen Montag, dem 28.07.2008 gab es im äußersten Westen
und Südwesten Deutschlands erneut Gewitter. Während sich das
hauptsächliche Gewittergeschehen in unseren westlichen und
südlichen Nachbarländern abspielte, waren innerhalb Deutschlands
ein schmaler Streifen vom Aachener Raum über das nördliche
Saarland bis zum Oberrhein sowie größere Gebiete im südlichen
Baden-Württemberg und im südwestlichen Bayern betroffen.
Örtlich waren diese Gewitter erneut mit unwetterartigem
Starkregen verbunden. Die größten Niederschlagsmengen wurden
nordwestlich des Bodensees gemessen, jeweils 83 Liter Regen pro
Quadratmeter in Singen und in Stockach.


Quelle: DWD.de, mit freundlicher Genehmigung

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